New years resolutions part II

So last year I did some new years resolutions which turned out to be quite a good thing.

I had six bullets on my list:

  1. Acceptance. Simply try to be happy with where you are right now.
  2. Make a list of things you wish to achieve in 2012.
  3. To achieve these goals make small steps.
  4. Practice yoga passionately. As much as you can.
  5. Free writing. Every day. One diary page per day.
  6. Make one picture every day (see my new category A year in pictures).

I can put a big check behind number 4 and 6. There is obvious proof of that. Number 5 I did as well. Not so much in the sense of free writing. I wrote a diary. Mostly in the sense of putting down what happened. Not so much the deep deep thoughts and conclusions. They take so much time to write down. And they change all the time …

Number 1. Well. I absolutely got better in this area, but that’s definitely something to deal with until I die. Number 2 to 3… well. That goes for every year I guess. So I don’t explicitly want to take them into the next year.

So this is my list for 2013:

  1. Acceptance. Simply try to be happy with where you are right now.
  2. Practice yoga. As much as possible, but freely. Stay motivated without yet knowing where it goes this year.
  3. Keep on with the diary.
  4. Instead of the pictures every day, try writing more. Write at least one post every week. I don’t mean a Facebook post. A weblog post, but can be only a sentence.
  5. Stop trying to talk every conflict through. See where it’s worth it. Otherwise write a letter to the person. Use as much swear words as you want. Then burn the letter.
  6. Don’t get comfortable. Stay on you toes. Keep moving.

 

Krabbeltische versus VMC

Es gibt ja bekanntlich Leute, die lieben es auf Krabbeltischen rumzuwühlen und irgendwas aus dem Gewühl darauf zu erhaschen. Auch gibt es die Leute, die es lieben, mit 20 Artikeln in der Garderobe zu verschwinden, alles anzuprobieren und dann – hoffentlich – mit mindestens einem passenden Objekt stolz zur Kasse zu wandeln.

Mir hat das noch nie sonderlich Spass gemacht und ich hasse es, wenn man mit Artikeln in seiner normalen Grösse in der grell beleuchtenden Garderobe, in der es scheisswarm ist, sich aus den 15 Schichten rauspelt, nur um zu merken, dass einem die Klamotten viel zu klein sind … bei BIG z.B. muss ich bei T-Shirts der hauseigenen Marke auf XL ausweichen, während mir bei H&M locker M passt.

Jeans sind ja auch so ein schwieriges Thema und drum möchte ich hier meinen tiefen und unerschütterlichen Dank für dem VMC im Niederdorf aussprechen.
Ein Laden, in den ich nie gegangen wäre, hätte man mich nicht da mit reingeschleift. Sieht aus wie ein Cowboy Laden. Ist wohl auch einer. Aber was soll? In den unteren Stock. Einem der an sich schon spannenden Verkaufsleute sagen, was man sich vorstellt. Bisher war ich wohl erst 5-6 mal dort, aber man muss ein bisschen Geld dabei haben. Und sich mental drauf einstellen, dass man ohne Tüte nicht mehr rauskommt. Und dass man eine Stange Geld innerhalb von sehr wenig Zeit ausgibt. Reingehen, Vorstellung melden, anprobieren (bei mir wars bisher immer genau die erste Hose, die sie mir gegeben haben), bezahlen, heimgehen.
Thats it.

Ein Tag

Heute war ein Besuch auf dem unbequemsten aller Stühle angesagt. Geplant gleich zum Einstieg in den Tag. Der jährliche Küchencheck.

Anstatt meinen normalen Arbeitsweg musste ich nach Oerlikon. Anstatt wie sonst zu laufen, wählte ich den Bus. Anstatt wie sonst die Kopfhörer zu montieren und mich mit irgendwas schreiigem voll dröhnen zu lassen, lauschte ich abwesend der Umwelt. Ich stand brav im vollgerammelten Bus. Eine kleine harmlose, aber gefühlt endlos dauernde Station. Und entweder in den paar Fahrminuten oder beim heftigen Anrempler auf der Busstation, weil ich noch auf die Fahrverbindungstafel schielen musste, langten ein paar lange Finger in meine Handtasche und trennten mich von meinem nicht mal einjährigen, gehätschelt und getäschtelten weissen 16 GB iPhone 4s in pseudo-hipper-nobel-hop-Freitag-Hülle mit noch viel hipperem Lala-Message-Gelaskin-Plastik-Klebegewand. Denn als ich im Eingangsbereich zu dem unbequemsten aller Stühle auf ebendiesem Hätschel-tätschel-Teil was-weiss-ich prüfen wollte, war mein engster Begleiter nicht mehr da.

Nun denn. Nach dem kurzen Besuch auf dem Stuhl (danke, meiner Küche gehts blendend), ging ich zur Sicherheit nochmal heim. Ich war mir zwar 100% sicher, dass ich das Teil wirklich in die Handtasche gesteckt hatte, but you just never know. Es war nicht zu hause. Mhm… Die Magengrube verzieht sich. Mac gestartet und in der iCloud mein iPhone gesucht. Die iCloud meldet, dass mein iPhone offline sei. Auch Onkel Skype kann keine Verbindung herstellen. Mhm… Die Indizien verdichten sich.

Was nun? Ich rief meine Hausratsversicherung an. Vor meinem inneren Auge sah ich mich schon vor einem griesgrämigen Polizisten sitzen, der im Adlersystem ein dreiseitiges Formular ausfüllt und murmelt, ich müsse jetzt mindestens 24h warten bis die “Vermisstenanzeige” gültig sei. Aber nein. Flux wurde ich nach Model, Hülle und Tathergang gefragt, über den Selbstkostenbetrag von 200 CHF informiert und 10 Minuten später erhielt ich per Mail einen Link in einen Versicherungsonlineshop. Guthaben 553.10 CHF. Das verlorene Modell kann nachbestellt werden. Oder einfach für 550 Hebel geshoppt werden. Oder die Kohle wird überwiesen. Ok. Das ging ja irritierend einfach. Nicht mal eine Kaufbestätigung war gefragt.

Bekanntlich kommt am 28.9.2012 das “beste iPhone, dass es je gab” auf den Markt. Das ist in gut einer Woche. Eigentlich hatte ich mich entschieden, das Teil mal müde lächelnd auszulassen aber bei der Ausgangslage? “Neues Gadget” dröhnte es in meinem Gadgeteer-Hirn.

Mhm… aber vor dem Apple Store campen? Ne. Vor einem Jahr stand ich schon 2h in einer Schlange von 30 Leuten, inhouse, und mir wurden Wasserflaschen gereicht, damit ich nicht verdurste… Netterweise läuft mein Vertrag auch grad aus und mit zugegebenermassen leichter Freude bestelle ich mir das neue Teil (weiss, 32GB … man gönnt sich ja sonst nix).

Somit gilt es noch die gute Woche oder im wahrscheinlicheren Fall 1 Monat ohne Handy zu managen.

Eine Facebookumfrage ergibt noch 2 verfügbare 3GS. Demfall brauchts nur noch die SIM-Karte.

Sunrise Shop. Coop Bellevue. Wie immer wenn man in so einen Handyladen läuft, standen bereits 3 Leute an. Die Bedürfnisse der Kunden waren erheiternd, zogen sich aber unerwartet lang. Ich kam an die Reihe und schilderte meine Situation. Offensichtlich zu schnell. Der Satz “mein Handy wurde geklaut” wurde wohl so interpretiert, dass mein Handy geklaut worden war, ich aber meine SIM-Karte noch besitze (…). Die Sunrise-Schickse schlug vor, ich solle anstatt einer neuen SIM doch einen Adapter kaufen. Aus reichlich fadenscheinigen Gründen verwendet das iPhone 5 ja keine SIM, auch keine Micro-SIM. Nein es ist eine Nano-SIM. Es ging doch geschlagene 10 Minuten bis sie begriff, dass ich nix hab, um es in den Adapter zu stopfen. Aber der Punkt gilt trotzdem: nochmal 40 CHF für eine SIM ausgeben, wenn doch die Nano-SIM mit iPhone 5 eigentlich in einer guten Woche auf meinem Tisch liegen könnte?

Mutig entscheide ich mich für einen kleinen persönlichen Test: eine Woche ohne Handy.

Jaja. Was Lieferengpass? Was “oh mein Gott schon 2 Millionen iPhones wurden in den Staaten vorbestellt”? Pft. Marketinggedudel.

Ohne Handy. Was heisst das eigentlich genau? Privates Hauptkommunikationsmittel sind bei mir Facebook, Skype, SMS und Whatsapp. Davon fällt eigentlich nur SMS und Whatsapp ganz weg. Facebook und Skype sind den Grossteil des Tages möglich. Und muss man wirklich immer erreichbar sein? Natürlich schüttelt man hier den Kopf. Schonmal beobachtet, wieviele wirklich noch im Tram/Bus/Zug sitzen und einfach aus dem Fenster schauen?

New Years Resolutions

New years resolutions suck. Right?

I didn’t do any these 3 days ago. Instead I thought of all the things that happened in 2011 and felt pretty miserable. The first half year was rather boring and the second half was pretty painful. I may be a drama queen but seriously. WTF?

Anyway. Today. First day at work. I somehow read this post. The intro sounded somewhat familiar and the five suggested ideas hit me. For me I have to put them in a bit different words:

  1. Acceptance. Simply try to be happy with where you are right now.
  2. Make a list of things you wish to achieve in 2012.
  3. To achieve these goals make small steps.
  4. Practice yoga passionately. As much as you can.
  5. Free writing. Every day. One diary page per day.
  6. Make one picture every day (see my new category A year in pictures).

So this is going to be my project for 2012.

 

Wie schmeckt der Regenbogen?

Eine der vielen Aufgaben und Fragen, die mir einer meiner drei Adventskalender stellt. Keine einfache Frage. Als Hilfsmittel für die Antwortfindung wurde eine Tüte Regenbogen-Marshmallows beigelegt. Die schmecken hauptsächlich süss. Aber der Regenbogen Regenbogen?

Nach etlichen Überlegen ist meine Antwort “nach Enttäuschung”. Jajaja. Mein elender Pessimismus. Aber wie sagt mein Lieblings-Joe-Abercrombie Charakter so schön: “You have to be realistic about these things.”

Da erscheint ein wunderschöner Regenbogen irgendwo und meist sieht er gar nicht weit weg aus. Wenn man sich auf den Weg macht, um an einen der beiden Anfänge (oder Enden… je nach Betrachtungsweise) zu kommen, merkt man, dass man ja nie dahin kommt. Also ist man enttäuscht.

Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel, d.h. auf der Suche nach den Regenbogen-Anfängen (oder -Enden) kommt man woanders hin und das allein kann schon was Gutes sein. Der Punkt ist, dass man akzeptieren muss, dass halt oft nicht das auftaucht, was man erwartet. Aber mit der schönen Yoga-Acceptance von dem ,was dann ist, öffnet man sich für das neue andere, was man dann dort finden mag.

Somit steht der Regenbogen für die meiner Meinung nach grösste und wichtigste Erkenntnis des menschlichen Daseins:

Habe Ziele vor Augen und versuche sie zu erreichen, aber versteife Dich nicht drauf, sondern sei offen für die sich offenbahrenden Erkenntnisse und die daraus neuen entstehenden Ziele.

Amen.

New epoch

Very well. A new epoch has begun. Took me 2 months to accept getting torn from what I thought was a happy place. But obviously sometimes you stick in a place for too long, because you believe in something that is not (or never was) there (anymore). I fear I’m definitely way too much of a fighter to see when I should move on. But thankfully there are others to show me.

I believe I had to learn quite a bit in my life so far, but it looks like I need to learn more to find my inner happiness. Whatever that means. Of course it’s not a stable place. It’s always in motion as we are ourselves.

At this point I’d like to post something Paulo Coelho posted on Facebook a few weeks back and it’s something I seriously need to consider:

“Don’t allow your wounds to transform you into someone you are not.”

One thing is for certain. I’m in a better place than I ever was before, and I’m curious what happens next.

World of Warcraft

Some coworkers heard me talking about World of Warcraft. They seemed a bit irritated that I play sometimes. Obviously the idea was that only complete losers play such games. I tried to explain what makes the game interesting up to addictive, but I guess I failed bitterly. Even I had to admit that my explanation sounded ridiculous. Especially to people not accustomed to the magical world of fantasy.

And the concept of meeting friends online and spending some time together in a virtual dungeon killing virtual mobs brought me several eyebrow raisers. Why the heck would I want to meet virtually and do some stuff absolutely unrelating to the real world when I could meet them in person and have a beer?

Errrhm… Seriously? The idea of meeting your friends in a quite different world having quite fantastic abilities and doing quite new stuff doesn’t sound at all appealing to you?

Here a couple of impressions of chill moments in the game.

Nashville goes Febreze

A couple of years ago a friend told me about his jeans which he wont wash for six months. I thought it was complete crap.

Today I sit here wearing a raw denim Edwin Nashville jeans (no longer in production). They are stiff as hell and a little to tight. The guy who sold them to me @ VMC told me not to wash them as long as possible. The mighty internet says best results are wearing them without washing for six months.

So I bought a bottle of febreze and I wonder how long I’ll last. Normally I wash my jeans every 4 to 5 days because I basically like them stiff. You know… “out of the laundry stiff”… and of course smelling of washing powder. But we’ll see. If I manage this obviously could be quite a water and energy safer. Ha!

Btw. even Brad Pitt wears Edwin. Or at least earns money doing commercials for them.

Instincts

For a couple of years I had a leather bag in my closet, and thought that I would use it again if I could dye it in another color. I went to a specialist, who told me it’s possible, but expensive. I thought the bag was worth it, but already my subconscious told me that was a total crappy idea.

Today I got the bag back. It looked great, and I was absolutely positively surprised. Looking closer I saw that it’s not really dyed, but more painted over, and the inside is still the old color with nasty usage dirt lining. I tried to clean the inside a bit… and voilà! The brand new expensive color starts to peel away. Simply brilliant.

Mental note: follow your instincts!

Oerlikon

Three weeks in our new flat in Oerlikon I’m quite amazed. This part of the city gives a whole new flavor. It used to be an industrial quarter. Over the last couple of years they added quite a few huge funky appartment blocks. It looks like mostly young people and families moved here. I guess because the appartments are spacy, modern, and even though Oerlikon is beyond the hill, it’s well connected. They added huge park like areas. So far it looks like they never really fill up. And if the industrial feel is enough it takes you ten minutes to get to the forest and yellow raps fields.

Shoppingwise a huge Coop and Do it yourself. In walking distance there is a Migros and Saturdays a market I hope to go to somewhen the next couple of weekends.

And a Stsrbucks. What else do you need?