Pragmatismus

Mit herzlichem Dank an Andreas konnte ich einen alten Post (11.04.2003 23:28:21) über das spannende Thema Pragmatismus aus meinem allerersten Blog ausgraben:

In letzter Zeit bemühe ich mich mehr und mehr einen gesunden Pragmatismus in jeder Lebenslage an den Tag zu legen. Was natürlich nicht immer so blendend funktioniert. Am Ende des Tages bleibt frau halt eine Frau und die tut schwierig, wenns auch keinen direkten Grund gibt, schwierig zu sein.

Habe mich somit gerade mal gefragt, was das Internet zu dem Thema sagt:

“Der Begriff Pragmatismus leitet sich von dem griechischen pragma ab, was so viel heisst wie Tat, Handlung. Der Pragmatismus ist eine Lebensphilosophie und Wissenschaftslehre, die in der zweiten Haelfte des 19. Jahrhunderts entstand und vorwiegend im amerikanischen Raum ihre grösste Entwicklung nahm. Im Pragmatismus wird der Mensch als handelndes Wesen gesehen. Die Handlungen eines solchen Wesens sollen in erster Linie zweckdienlich sein, die Kriterien für die Qualifizierung von Wahrheit und die Massstäbe für den Wert einer Handlung sind der praktische Erfolg und der praktische Nutzen. Der Pragmatismus wird in vielen Schriften als eine neue und kritische Philosophie umschrieben, da er in der Wissenschaft — und damit auch in der Philosophie — allein eine klare Zielsetzung und ein zielbewusstes Handeln als wertvoll erachtet und somit Systeme die scheiterten, bedeutungslos blieben oder nur als Selbstzweck dienten, kritisiert.” aus Quelle

Irgendwie erläutert das nur einen Teil meiner eigenen Defintion von Pragmatismus:

“Pragmatiker hängen quasi im flauschigen Brockenstubensessel – je nach Bedarf mit einem Bier oder einem Gazosa in der Hand – und gucken bedächtig auf das Leben, dass da so an ihnen vorbeiduest.

Grundsätzlich wird jedes Problem so locker wie möglich umschifft oder gar nicht erst als eine Problem deklariert. Man(n) nimmt die Dinge so wie sie sind, holt aus der jeweiligen Situation das Beste raus und lebt weiter.

Wenn der Pragmatiker was will, nimmt ers selber in die Hand oder falls da noch andere beteiligt sind, kommuniziert er seine Wünsche, Pläne und Vorstellungen. Liegt ein Stein im Weg, wird er entweder weggeschafft oder noch besser – einfach darüber hinweg geklettert (ein bisschen Sport tut ja auch immer gut).

Sollte dem Pragmatiker doch mal dä Nuggi usätätschä, kann er sich in der Regel 5 min nach dem Anfall wieder in die Matrix einklinken und mehr oder weniger so zielgerichtet wie ein Suchalgorithmus das weitere Vorgehen planen.”

Die durchweg männliche Deklaration in meiner Definition tut eigentlich nichts zur Sache … – wobei – meiner Erfahrung nach praktizieren vorwiegend Männer den Pragmatismus. Was für Pragmatismus trainierende Frauen bedeutet, dass einem die anderen Frauen auf einmal ziemlich auf den Keks gehen … ja, es kann sogar in einer leichten Identitätskrise enden… Die nimmt frau aber auch wieder relativ locker -> frau übt den Pragmatismus!

Also alles in allem durchaus einen Versuch Wert:

frau kriegt weniger Falten, einen grösseren männlichen Freundeskreis (was durchaus die Möglichkeit erhöht potentielle Targets und Fuck-Buddies kennenzulernen) und dadurch redet man im Durchschnitt auch doppelt soviel über Sex (den konstruktiven Mehrwehrt davon konnte ich bisher noch nicht evaluieren….)

to be continued…

Über fünf Jahre später kann ich berichten, dass das mit dem Pragmatismus und mir immer noch nicht so richtig klappt, aber grundsätzlich schon einiges mehr an Ruhe hinzugekommen ist. Jedenfalls hab ich noch keine andere Frau getroffen, die das – alles in allem betrachtet – bedeutend besser hinkriegt als ich.

Definitiv bestätigen kann ich, dass die Sache mit den Targets und den Fuck-Buddies absolut nichts bringt, aber … oh well …

Wir bleiben dran!

Getting wet

Looking forward to my trip to Australia, a friend gave me a book about surfing written by Taj Burrow some years back.

Taj Burrows Book of Hot Surfing

Taj Burrows Book of Hot Surfing

Honestly the language is hilarious. I’d say I’m pretty fluent in English, but sometimes I just don’t get what he’s talking about. Looks like surfer have a language completely on their own.

Open Waters

As of today, I’m a certified PADI Open Water Diver. Nothing too fancy, but still it took quite a serious amount of time during the last 6 weeks.

Diving in the Lake Zurich definitely isn’t something to write home about. Though our diving teachers emphasized that there is much to be seen. So far I saw about 10 fishes, two stone lions, one garden dwarf, a wheel, a sandal, an empty beer can, a log book, and several pipelines, and heavy iron cains. That maybe sounds like the sight is good down there. It isn’t. At some point you’re lucky if you see your buddy right beside you. And at at a depth of 13 meters it got chilly as hell today.

Looking forward to the Barrier Reef. 20 Work days to go.

Swimming in the void

Had my first two diving sessions last weekend, and about four more to go the coming weekend.

Wearing two layers of 7mm neopren made me feel like glued together. Especially the silly hood, and the fancy gumboots. But the stuff definitely keeps you warm, and except the water in the gumboots I had the feeling there wasn’t water on my body.

The sight was as I have been told several times before: almost none. Made me feel quite disoriented, and a little claustrophobic. Without the diving teacher by my side, I’d have felt completely lost.

Looking forward to the weekend. Hopefully this time the sight will be a bit better.