Einfach gut

Nur noch 3 Nächte in meiner 2 Zimmer – 40 qm – Wipkinger Höhlen Wohnung.

3 1/2 Jahre friedliches Mein-Reich-Dasein. Alles so wie ichs will. Immer. Eine Ära geht zu Ende.

Das erste Jahr war hart. Und irgendwie lang. Das zweite war ein aufregendes, wildes Auf und Ab, Hin und Her, Vor und Zurück. Eine Reise ins Ich, obwohl ich manchmal die Sehenswürdigkeiten beim besten Willen nicht besuchen wollte. Und das dritte Jahr war – in den Worten einer der weltweit grössten Eat’n’Go Kette – einfach gut.

Über alles hinweg ein lehrreiche und schöne Zeit in einer Wohnung, in der ich mich so richtig wohl gefühlt hab und Zürich so richtig Zürich für mich war. Somit verlasse ich das kleine Stückchen Erde etwas wehmütig, aber auch mit freudigem Blick auf den neuen Abschnitt.

Nachdem ich also von Wiedikon nach Höngg, von Höngg nach Albisrieden, von Albisrieden nach Höngg, von Höngg nach Wiedikon, von Wiedikon nach Winterthur und von Winterthur nach Wipkingen gezogen bin, gehts jetzt eigentlich – im Sinne eines Zürchers – praktisch ins urbane Vorland: Oerlikon. New Oerlikon to be exact.

Wenn mir das einer vor einem Jahr gesagt hätte, hätte ich ihn noch wild ausgelacht. Aber naja… Aus den 40 qm werden 120. Aus dem Erdgeschoss wird der fünfte Stock und zum Wäsche waschen muss man nicht mehr die Wohnung verlassen. Man wird eben auch älter und bequemer.

Dafür ist auch nicht mehr alles einfach MEINS, sondern im Zahnputzglas tummelt sich neben meiner Sonicare noch eine schnöde Elmex Zahnbürste. Da hats jemanden,  der mir ab und zu mal das letzte Stück Toilettenpapier wegrupft, auch mal drei Milchtüten parallel öffnet und prinzipiell den Wäscheständer als Kleiderschrank verwendet.

Somit gilts auch die eigenen wirren Eigenheiten mal wieder neu zu entdecken.

Ich freu mich.

Dirt eraser pads

The last couple of weeks I noticed some serious shit accumulating:

At work I believed it would sort out itself. Or in other words: there was a serious deadline coming up and I already expected that we wouldn’t make it, but since I’m not the project manager (and some other reasons) I didn’t feel responsible to do something about it.

In my private life I’m moving in with my boyfriend in an awesome, big apartment with even a separate room for each of us. So far the great news. The difficult part is that moving is for both of us a tricky topic for very different reasons. Discussions followed. Besides its a lot of organizing, arranging, planing, and work.

Also I had a doctors appointment coming up. Just a checkup but nonetheless it stressed me out.

So the shit hit the fan and spread the stuff everywhere.

Luckily I talked to a coworker about the project. The deadline was moved. The replaning will hopefully start next week.

The moving discussions with my boyfriend stopped with one almost simple straight forward talk. So did the insecurity if the whole thing was a good idea in the first place.

My checkup showed that I’m totally fine.

And I discovered a great new tool to get rid of shit having spread everywhere: