Wie schmeckt der Regenbogen?

Eine der vielen Aufgaben und Fragen, die mir einer meiner drei Adventskalender stellt. Keine einfache Frage. Als Hilfsmittel für die Antwortfindung wurde eine Tüte Regenbogen-Marshmallows beigelegt. Die schmecken hauptsächlich süss. Aber der Regenbogen Regenbogen?

Nach etlichen Überlegen ist meine Antwort “nach Enttäuschung”. Jajaja. Mein elender Pessimismus. Aber wie sagt mein Lieblings-Joe-Abercrombie Charakter so schön: “You have to be realistic about these things.”

Da erscheint ein wunderschöner Regenbogen irgendwo und meist sieht er gar nicht weit weg aus. Wenn man sich auf den Weg macht, um an einen der beiden Anfänge (oder Enden… je nach Betrachtungsweise) zu kommen, merkt man, dass man ja nie dahin kommt. Also ist man enttäuscht.

Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel, d.h. auf der Suche nach den Regenbogen-Anfängen (oder -Enden) kommt man woanders hin und das allein kann schon was Gutes sein. Der Punkt ist, dass man akzeptieren muss, dass halt oft nicht das auftaucht, was man erwartet. Aber mit der schönen Yoga-Acceptance von dem ,was dann ist, öffnet man sich für das neue andere, was man dann dort finden mag.

Somit steht der Regenbogen für die meiner Meinung nach grösste und wichtigste Erkenntnis des menschlichen Daseins:

Habe Ziele vor Augen und versuche sie zu erreichen, aber versteife Dich nicht drauf, sondern sei offen für die sich offenbahrenden Erkenntnisse und die daraus neuen entstehenden Ziele.

Amen.